Nach der Feier zum Abschluss der Kirchenrenovierung am 2.Mai 2010: Arbeiten im Kirchhof brauchen noch ein paar Tage.
Ab 02.3.09: Gerüstbau -
ab 16.3.09: Steinmetzarbeiten und Arbeiten an den Dächern, Erneuerung der Dachrinnen - Schadenskartierung der Restauratoren
ab 30.3.09: Abbau des morschen Storchennests auf dem Turmdach, Öffnung des Schallfensters am Tur für die Glockenabnahme im April, Verfugungsarbeiten
ab 14.4.09: Ausbau der Glocken, Abbau des stählernen Glockenstuhls; neues Storchennest, neu-vergoldete Sonne und Stern; Verschließen der Risse im Stein
am 24.4.09: Abnahme der beiden 500jährigen Glocken für Schweiß- und Reparaturarbeiten
Beginn der restauratorischen Arbeiten an Fugen, Rissen und Farbflächen des Schiffs
Juni: die neu vergoldeten Zeiger und Ziffern werden samt Zifferringen angebracht; die Fenster am Obergaden werden an den Leibungen neu befestigt; drei Kirchengemeinderäte säubern die Kirchenbühne von 50 Jahren Staub und Dreck;
Juli: die zwei geschweißten Glocken kommen zurück - Aufbau des eichenen Glockenstuhls; Restaurierung des Gemälderestes von 1484
August: die Hammerwerke an den Glocken werden eingebaut, Stundenschlag und Geläute in Gang gesetzt; Restaurationsarbeiten an Fensterleibungen und Wänden; Dach- und Malerarbeiten
September: der Dachstuhl des südlichen Seitenschiffs wird aufgedeckt, wegen Großen Schäden müssen viele Balken ersetzt, manche ausgebessert werden.
Oktober: das Eingangsportal Süd wird restauriert, Anschlüsse Dachrinnen/Fallrohre vom nördlichen Haupt- zum Seitendach; das nördliche Seitenschiff wird neu gedeckt.
November: Seitenschiffe werden neu gedeckt; verstopfte Abwasserrohre werden freigefräßt, ein Revisionsschacht gesetzt.
Dezember: Waschbeton-Plattenwege im Turmbereich werden samt Stufen entfernt, ausgebaggert, mit Sand und Kies unterbaut und mit Hockenauer Sandstein belegt
Januar/Februar 2010: wetterbedingte Winterpause
März: Geländer für die Rampe im Kirchhof, kleine Rampe am Turmeingang, Verfugung der Sandsteinplatten, Malerarbeiten an den Gittertoren, Handläufen und am Rampengeländer
2.Mai: Offizielle Feier zum Abschluss der Renovierung
Juni: Freilegen der südöstlichen Grundmauern, Trainage, Plattenwege im östlichen Kirchhof, Installation und Anschluss der restlichen Wegebeleuchtung
Renovierung der Martinskirche 2009
Die romanische Säulenbasilika mit dem ältesten Dach Süddeutschlands wird bald 900 Jahre alt: Mauern, Balken und Ziegel stammen aus dem Jahr 1111. Schon seit Jahrzehnten steht die Martinskirche jeden Tag für Besucher offen, seit 2004 auch für Jakobspilger.Für das Jubiläumsjahr will die Kirchengemeinde besonders die Außenseite gründlich renovieren. Offene Fugen und klaffende Risse im Quaderwerk müssen geschlossen werden, historische Farbschichten blättern ab und müssen von Restauratoren in aufwändiger Handarbeit angelegt, hinterfüllt und konserviert werden; die uralten großen, spitzen Ziegel werden zurecht gerückt, die jüngeren Dächer der Seitenschiffe brauchen eine Auffrischung samt Dachrinnen u.a.. Anstriche und Außenbeleuchtung sollen den Wert der Kirche zur Geltung bringen.
Der Restaurator bei der Arbeit an einer Musterzeile im September 2008: eine baugeschichtlich interessante Neigungsfuge wird freigelegt
Oben im schiefen Turm (von 1501) werden die zwei alten Glocken (1503 und 1505) mit den beiden jüngeren von dem stählernen Glockenstuhl abgenommen, an beschädigten Stellen geschweißt und in einem eichenen Stuhl neu aufgehängt – zu ihrer Schonung und für einen schöneren Klang.
Alle, die schwer zu Fuß sind, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen sollen über zwei neue Rampen leichter als bisher in das schöne Gotteshaus hineinkommen. Unpassende Waschbetonplatten im Kirchhof werden durch Naturstein ersetzt.
Ein großes Vorhaben für 2009 – auch finanziell: die aktuelle Kostenrechnung ergab ca. 720.000.-Euro, für eine Dorfgemeinde trotz Zuschüssen ein dicker Brocken. Jede Unterstützung ist hoch willkommen! Spenden - gegen Spendenbescheinigung - bitte an die
Kirchenpflege Neckartailfingen,
KSK Esslingen, BLZ 611 500 20, Kto.Nr. 48 205 269 oder
VoBa Nürtingen, BLZ 612 901 20, Kto.Nr. 32 595 000.
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!























