15.04.2017

Tageslosung

Gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt.

5.Mose 8,18

Lehrtext

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Johannes 19,26-27

Feiertag

Osternacht oder Ostermorgen

Woche

15.04.2017

Erklärung

Ostern
Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten. Ostern ist an keinem festen Termin, sondern fällt auf den ersten Sonntag nach Frühlingsvollmond. - Als einige Frauen am Ostersonntag zum Grab Jesu kommen, um seinen Leichnam zu salben, finden sie das Grab leer. Jesus erscheint zuerst den Frauen, dann den Jüngern. Sie sind geschockt und überwältigt. Voller Freude ruft man sich zu: 'Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!' Diese Überwindung des Todes feiern Christen am Ostersonntag. Den Übergang vom Tod zum Leben begehen viele von ihnen symbolisch in einer festlichen Osternacht: Man trifft sich am Vorabend des Osterfestes und gestaltet die Nacht mit Meditation, Musik, Lesungen und Prozessionen. Im Osterfrühgottesdienst wird mit anbrechendem Tageslicht die erste Osterkerze entzündet. Das morgendliche Osterfrühstück lässt den Ostertag fröhlich beginnen.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Die Auferweckung des Gekreuzigten

Wochenspruch

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1, 18

Wochenlied

Christ ist erstanden (EG 99)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Bettina Kammerer, Stuttgart

Predigttext

Jesaja 26, 13-14 (15-18) 19

13 HERR, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns als du, aber wir gedenken doch allein deiner und deines Namens. 14 Tote werden nicht lebendig, Schatten stehen nicht auf;
darum hast du sie heimgesucht und vertilgt und jedes Gedenken an sie zunichte gemacht. 15 Du, HERR, mehrst das Volk, du mehrst das Volk, beweist deine Herrlichkeit und machst weit alle Grenzen des Landes. 16 HERR, wenn Trübsal da ist, so suchen wir dich;
wenn du uns züchtigst, sind wir in Angst und Bedrängnis. 17 Gleich wie eine Schwangere, wenn sie bald gebären soll, sich ängstigt und schreit in ihren Schmerzen, so geht’s uns auch, HERR, vor deinem Angesicht. 18 Wir sind auch schwanger und uns ist bange, und wenn wir gebären, so ist’s Wind. Wir können dem Lande nicht helfen, und Bewohner des Erdkreises können nicht geboren werden. 19 Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Toten herausgeben.