Geschichtliches

Wappen der Universität Tübingen am Pfarrhaus

Zusammen mit anderen Orten im „Amt Nürtingen" schloss sich das Dorf im Jahr 1536 der Reformation Martin Luthers und damit dem evangelischen Glauben an. Der erste evangelische Pfarrer war Albert Klein 1542-54.

Bereits 1477 hatte Graf Eberhard im Barte einen Teil der Kirchengüter von Neckartailfingen der neugegründeten Eberhard-Karls-Universität Tübingen als Pfründe vermacht, ab 1536 wurden alle Pfründen für die Universität eingezogen – bis 1825. Diese war auch Patronin für die Pfarrei und hatte somit die Besetzung der Pfarrstellen zu bestimmen – bis 1920.

Bis zum 2.Weltkrieg war Neckartailfingen fast ausschließlich evangelisch.

Erst danach bildete sich wieder eine katholische Gemeinde, zu der ein geschwisterliches Verhältnis gewachsen ist.

Die Pfarrer der Martinskirche seit der Reformation - nach der Pfarrertafel